Ein kurzer Run-Down
Wenn du Computer-affin bist, hast du vielleicht schon einmal mit dem Gedanken gespielt, deine Seite selbst zu bauen. So sparst du Geld, lernst sie direkt zu bedienen und kannst dich ein bisschen ausprobieren.
Klar, es braucht Zeit. Und die Lernkurve wird irgendwann ziemlich steil, aber das Selbstermachen kann auch sehr hilfreich sein, weil du es in Real-Time anschauen und ändern kannst.
Das allerwichtigste: Tutorials! z.B. das hier.
- WordPress installieren Das kannst du bei vielen Web-Hosts direkt im Admin-Bereich deines Accounts erledigen. Ansonsten findest du hier die Anleitung auf wordpress.com, wie du es selbst tust. Solltest du noch keinen Webspace haben, empfiehlt es sich, einen zu wählen, der dies anbietet (z.B. All-inkl*, hostinger, hetzner,) Melde dich im Zweifel einfach beim Support deines Hosts, dass du WordPress installieren möchtest.
Nutzt du einen Anbieter, bei dem WordPress nicht im Dashboard zu installieren geht, findest du hier eine Anleitung in Englisch. - Du legst bei der Installation deinen Nutzernamen fest und nach ein paar Minuten bekommst du deine Zugangsdaten per E-Mail zugesendet und kannst dich dann auf deinem WordPress-Login anmelden.
- Lösche die vorinstallierten Plug-Ins.
- Von Haus aus ist erstmal das aktuellste WordPress Theme aktiviert. Es heisst wie das aktuelle Jahr, also twenty-twentyfive. Vielleicht reicht dir das erstmal. Oder aber:
- Die Qual der Wahl: Kauf dir ein gut bewertetes Theme bei einem Anbieter wie themeforest, das dir entspricht. Es gibt einige Multi-purpose-Themes, die mit 100 plus Design-Templates daher kommen. Da findest du sicherlich etwas, was dir gefällt. Für diese Auswahl solltest du dir ein bisschen Zeit lassen und nicht nur Look sondern auch Funktionalität berücksichtigen. Beabsichtigst du, einen kleinen Shop einzubauen oder brauchst du ein Theme, das WPML-ready ist? (WPML ist ein Übersetzungs-Tool, um deine Seite in mehrere Sprachen zu übersetzen) Solche Need-to-have Funktionen solltest du vorher bedenken. Du zahlst für ein Theme ca. zwischen 40 und 100 Dollar und bekommst meist 6 Monate Support dazu. So ein Premium-Theme ist bereits so eingestellt, dass es einen Look für Desktop Darstellung sowie mobile devices einhält und erspart dir Frickelei und Nacharbeit. Manche Themes kommen mit ihrem eigenen Page-Builder, viele sind kompatibel mit Elementor oder WPbakery.
- Schau dir Tutorials zu deinem ausgewählten Theme an.
- Installiere das Theme und importiere optional die Templates wie im Tutorial beschrieben… (das ist immer ein bisschen individuell)
- Optional installiere deinen kompatiblen Page-Builder wie Elementor, Divi, WPbakery usw.
ODER: Du kannst auch mit dem kostenlosen Layer Theme oder Hello Theme Elementor installieren und dir dann optional noch ein Elementor Template Kit dazu kaufen und dich tiefer in Elementor einarbeiten. Der Vorteil daran ist, dass du an deinen Bedürfnissen entlang arbeitest. Du wirst jedoch für Funktionalität hier und da neue Plug-Ins finden und installieren müssen.
- Mehr Tutorials.
- Füge deinen eigenen Content ein. Willst du den Wartungsmodus, ist deine erste Aufgabe die „coming soon“ oder „under construction“ Seite. Stellst du deine Seite in den Wartungsmodus, kann man nur als
eingeloggter User die Seite sehen. Alle anderen Besucher sehen deine „coming soon“ Seite bis du den Wartungsmodus wieder abschaltest. Hast du ein umfangreiches Theme installiert, hast du diese Funktion jetzt wahrscheinlich einfach bereits, ansonsten wäre es jetzt soweit, dass du dein erstes Plug-In installierst, damit du die Wartungsmodus-Funktion erhaelst. - Installiere ein Plug-In, um deine Google Fonts lokal einzubinden.
- Installiere Plug-Ins für Cache und cookie banner, Yoast oder SlimSeo.
- Installiere Matomo server-seitig.
- Trete WordPress-Gruppen auf Facebook bei. Die Community ist riesig und sehr hilfsbereit.
- Verzichte auf Google maps und Google re-capture Generation 1 und 2 (nicht DSGVO-konform)
Oder beziehe Google mit ein, das bedarf dann eines entsprechenden Cookie Banners …
- Schaue mehr Tutorials. 😉